LApK Angehoerige

 

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MITBETROFFEN UND GEFÜHLSMÄßIG STARK BETEILIGT

Eine psychische Erkrankung trifft niemals nur den kranken Menschen allein, sondern immer auch die unmittelbaren Angehörigen. Mehr als die Hälfte der psychisch kranken und psychisch behinderten Menschen leben in ihrer Familie. Psychische Erkrankungen stellen Familien, Partner und Freunde vor unbekannte und verunsichernde Situationen. Psychische Erkrankungen sind Krankheiten wie andere auch, und dennoch sind sie ganz anders. Man kann sie nicht sehen wohl aber miterleben.

 

Die Seele ist krank

Bei einer psychischen Erkrankung laufen bestimmte Prozesse im Gehirn anders ab als üblich. Die Kommunikation der Gehirnzellen mittels „Botenstoffen” ist gestört, der Stoffwechsel zwischen den Zellen ist nicht mehr im Gleichgewicht. Bei einer solchen Erkrankung sind der Bezug zur Wirklichkeit, die Einsichtsfähigkeit und die Fähigkeit, mit den üblichen Lebensanforderungen zurechtzukommen, mehr oder weniger beeinträchtigt. Die Entstehungsursachen sind bis heute nicht genau geklärt. Nach vorliegenden Erkenntnissen sind weder biologische, genetische, noch psychosoziale Faktoren allein verantwortlich. Ihr Zusammenwirken kann jedoch bei empfindsamen Menschen zu einer psychischen Erkrankung führen. Es gibt unterschiedliche psychische Erkrankungen. Am bekanntesten sind Schizophrenie, Depression, Bipolare Störung (manisch-depressive Erkrankung), Borderline-Persönlichkeitsstörung, Angst- und Panikstörungen. Gelegentlich tritt eine psychische Erkrankung in Verbindung mit einer anderen Erkrankung (z.B. Suchterkrankung) auf, wobei die eine Erkrankung mittelbar oder unmittelbar Auslöser für die andere sein kann.

Unter Angehörigen
verstehen wir nicht nur Familienangehörige, sondern alle, die dem psychisch Erkrankten nahe stehen und die von seinem Schicksal mitbetroffen sind oder daran Anteil nehmen.

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